ELSTAM

Die Rahmenbedingungen für die Arbeitserledigung in den Finanzämtern werden immer schlechter.

Dafür sorgen leider inzwischen nicht nur die Politiker, sondern scheinbar schon im Wege des vorweggenommenen Gehorsams die Leitungsebenen in der Senatsverwaltung für Finanzen.

Falsch verstandene Loyalität zum Finanzsenator,gepaart mit der Förderung eigener Karriereplanung und kombiniert mit
Unkenntnis über die praktische Arbeit in den Finanzämtern, führen offensichtlich zu einer allgemeinen und auch sehr gefährlichen Ignoranz aller Erfordernisse, die zu einem Erhalt der Arbeitsfähigkeit der Finanzämter beitragen könnten. Praktiker in den Finanzämtern können sich nicht mehr des Eindrucks erwehren, dass die Senatsverwaltung
im Elfenbeinturm thront und längst die Bodenhaftung verloren hat.
Festgestellt werden muss, dass mit der heutigen Personalausstattung auch nur eine qualitativ hinreichende
Arbeitserledigung nicht mehr gewährleistet werden kann. Die Tendenz der letzten Jahre erfährt hier ihre kontinuierliche
Fortführung. Die Fälle müssen quasi ungeprüft in den Computer eingegeben werden, um wenigstens
die quantitativen Vorgaben erfüllen zu können (in einzelnen Finanzämtern als „Grüne Welle“ bezeichnet).
Auch das führt im Übrigen schon ohne jegliche fachliche Prüfung zu zahlreichen und zeitaufwändigen Problemen,
die der umgehenden Fallerledigung entgegenstehen.

Wir sind in den Finanzämtern längst am Ende der Einsparmöglichkeiten angekommen. ... Und dann kam ELStAM!

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