Stark für Dich! - Mit uns trefft Ihr die richtige Wahl!

Save the Date!
15.05.2024

Die Jugend- und Auszubildendenvertretungen (JAV) sind dein Sprachrohr gegenüber deinem Dienstherrn und kümmern sich um sämtliche Belange der Anwärter*innen, sowie der jungen Beschäftigten in der Verwaltung. Solltest du also ein Problem haben, sind die Vertreter*innen für dich da, versuchen dich bestmöglich zu unterstützen und bringen die Belange im Personalrat ein.

Die JAV ist für dich persönlich in deinem Amt aktiv, die GJAV kümmert sich um die Themen die alle Berliner Anwärter*innen in der Finanzverwaltung betreffen und die HJAV regelt z. B. Dienstvereinbarungen für die Anwärter*innen der gesamten Berliner Verwaltung. 

Für die DSTG Jugend werden Kim Flader und Anne Horak als Spitzenkandidatinnen in die GJAV-Wahl einsteigen. Beide bringen Erfahrung in der (G)JAV-Arbeit mit: Kim ist derzeit die erste stellvertretende Vorsitzende der GJAV, Anne ständiges Mitglied der GJAV und JAV im Finanzamt Marzahn-Hellersdorf. Außerdem engagieren sich ehrenamtlich in der Landesjugendleitung der DSTG Jugend Berlin. Beide kandidieren auch für die HJAV auf der Liste des dbb berlin.

Kim und Anne wollen für dich und deine Probleme, Anmerkungen und Anregungen da sein und dich unterstützen, denn beide wissen, wie hart der Weg „durch“ Königs Wusterhausen manchmal sein kann. Kim hat 2020 den Abschluss an der Landesfinanzschule gemacht und ist seit kurzem Bearbeiterin im Finanzamt Berlin International und kann den Aufbau der auch dort künftig beabsichtigten Ausbildung eng begleiten. Anne wurde 2021 zur Diplom-Finanzwirtin und ist derzeit als Sachbearbeiterin auf einem Festsetzungs- und Erhebungsplatz. Ausgebildet wurde sie in einem Kö-Amt, sodass sie auch die dortigen Gegebenheiten kennt.

#MeetTheTeam - Unsere Kandidaten*innen

Gabriela Mijatovic

Alter: 21 Jahre

Tätigkeit: Bearbeiterin im Außendienst

Marc Pörtner

Alter: 23 Jahre

Finanzamt: Wilmersdorf

Tätigkeit: Bearbeiter auf einem  F/E-Platz, stellv. Vorsitzender der GJAV

Catalina Lachenmeir

Alter: 24 Jahre

Finanzamt: Neukölln

Tätigkeit: Sachbearbeiterin in der Bewertungsstelle

Konstantin Wiederkehr

Alter: 24 Jahre

Finanzamt: Mitte-Tiergarten

Tätigkeit: Bearbeiter auf einem F/E-Platz

Jasmin Mergel

Alter: 25 Jahre

Finanzamt: Lichtenberg

Tätigkeit: Sachbearbeiterin auf dem Ausbildungsplatz

Luisa Marinkovic

Alter: 23 Jahre

Finanzamt: Neukölln

Tätigkeit: Sachbearbeiterin auf einem F/E-Platz, JAV

Niklas Martienssen

Alter: 26 Jahre

Finanzamt: Mitte-Tiergarten

Tätigkeit: Finanzanwärter

Liebe Anwärter*innen,

am 15.05.2024 hast Du erneut die Möglichkeit Deine Interessenvertretung zu wählen. Doch was wählst Du überhaupt und warum ist es so wichtig Dein Kreuz an der richtigen Stelle zu setzen?

Wie bereits erwähnt sind die Jugend- und Auszubildendenvertretungen (JAV) Dein Sprachrohr gegenüber Deinem Dienstherrn und kümmern sich um sämtliche Belange der Anwärter*innen, sowie der jugendlichen Beschäftigten unter 18 Jahren in der Verwaltung. Hast Du also ein Problem?! Dann sind die Vertreter*innen immer für Dich da, versuchen Dich bestmöglich zu unterstützen und bringen Deine Belange im Personalrat ein!

Die JAV ist für Dich persönlich in deinem Amt aktiv, die GJAV kümmert sich um die Themen die alle Berliner Anwärter*innen in der Finanzverwaltung betreffen und die HJAV regelt z. B. Dienstvereinbarungen für die Anwärter*innen der gesamten Berliner Verwaltung.

Aber was haben wir als Gewerkschaft jetzt damit zu tun? Ganz einfach: in der Regel findet eine sog. Listenwahl statt, die du mit Sicherheit aus der Politik kennst. Jede Gewerkschaft ist berechtigt, die Kandidat*innen als Wahlvorschlag einzureichen und da kommen wir als DSTG Jugend Berlin ins Spiel. Wir präsentieren unsere Kandidat*innen in den einzelnen Ämtern, für die GJAV und die dbb jugend Berlin (als Vereinigung aller Fachgewerkschaften) stellt eine Liste für die HJAV-Wahlen.

Als DSTG kümmern wir uns verstärkt um die Belange der Beschäftigten in der Finanzverwaltung. Dies spiegelt sich auch in den Erfolgen der letzten Jahre wider, denn auf Grund unseres Engagements wird nun bspw. jede*r Laufbahnabsolvent*in in ein Beamtenverhältnis auf Probe übernommen (sofern die gesundheitliche Eignung vorliegt).

Doch auch die amtsärztlichen Untersuchungen wurden auf Grund unserer Bemühungen drastisch reduziert. So entfällt die amtsärztliche Untersuchung bei der Verbeamtung auf Probe, sofern keine Anhaltspunkte für eine Nichteignung auf gesundheitlicher Ebene vorliegen.

Darüber hinaus haben wir uns in den vergangenen zwei Jahren für eine angemessene technische Ausstattung der Berliner Anwärter*innen eingesetzt. Die technische Ausstattung während der berufspraktischen Ausbildung ist nach unserem Wissen identisch zu der Ausstattung eines „regulären“ Arbeitsplatzes der Berliner Steuerverwaltung. Mittlerweile stellt das Land Berlin zusätzlich allen Anwärter*innen ein iPad (inklusive Pencil und Hülle) insb. für die Nutzung während der fachtheoretischen Ausbildung zur Verfügung.

Im aktuellen Fach- und Arbeitskräftemangel benötigen wir Konzepte, um alle Interessierten in der Berliner Steuerverwaltung zu halten. Das nun zum ersten Mal eingeführte Konzept zum Laufbahnwechsel nach Zwischenprüfung wurde deshalb von uns bestärkt.

Außerdem wird es zukünftig ab E2025 eine zumindest teilweise Rückführung der berufspraktischen Ausbildung nach Berlin geben. Der mittlere Dienst wird voraussichtlich mit 2 Klassen wieder an der Finanzschule ausgebildet. Eine Forderung, die wir bereits seit Jahren vertreten.

Auch wenn wir in den letzten Jahren viel erreicht haben, wollen wir in den kommenden zwei Jahren weiterhin #starkfürdich sein. Doch was haben wir uns eigentlich vorgenommen?

Das Einstiegsamt der Laufbahngruppe 1.2 (ehemaliger mittlerer Dienst) wurde bereits von A6 auf A7 angehoben. Dies ist in Anbetracht der immer weiter steigenden Belastung grds. eine Art von Wertschätzung, warum diese Wertschätzung, jedoch nicht auf alle Laufbahnen umgelegt wurde ist fraglich.

Fakt ist: Das Endamt für den mittleren Dienst steht weiter fest bei A9 und somit sind in dieser Laufbahngruppe maximal nur noch 2 Beförderungen möglich. Na super! Wir, die jungen Beschäftigten der Berliner Steuerverwaltung, haben mindestens noch 25 Dienstjahre vor uns, wenn nicht sogar mehr und die Perspektive, ohne einen Aufstieg in der Zeit nur noch 2x befördert werden zu können, ist doch unglaublich ernüchternd, oder?

Mit der A7 könnte sich außerdem jeder, der den Regelaufstieg machen will, auf diese Stellen bewerben- klingt erstmal gut, aber das ist doch am Ende auch nicht die Lösung, denn zum einen sind die Kolleg*innen im mittleren Dienst unersetzbar und zum anderen wird sich schnell Frust einstellen, wenn man feststellt, dass die Beurteilungen diesen  Weg erst nach mehreren Jahren zulassen.

Deswegen müssen wir dringend das Endamt des mittleren Dienstes und das Einstiegsamt für den gehobenen Dienst auf A10 erhöhen und das Endamt des gehobenen Dienstes auf A14. Das Einstiegsamt des höheren Dienst würde dann natürlich auch auf A14 angehoben werden müssen.

Damit tragen wir auch der Erhöhung des Aufgabenstandards Rechnung. Durch die zunehmende Digitalisierung fallen immer mehr einfache Aufgaben weg, da diese rein maschinell funktionieren.

Na? In Königs Wusterhausen schon wieder den Sonderfall des Sonderfalls behandelt? Wie oft gabs bei Dir in der praktischen Arbeit schon eine vorweggenommene Erbfolge?

Richtig, wahrscheinlich für einen Großteil noch nie! Aber warum müssen wir das Thema denn dann behandeln?

Nun ja, die Antwort heißt: einheitlicher Bundeslehrplan, der von einem sog. Koordinierungsausschuss erarbeitet wird. Daran nehmen Vertreter*innen der einzelnen Länder teil.  Eine Entschlackung  des Lehrplanes ist nach unserem Kenntnisstand innerhalb des Koordinierungsausschuss nahezu abgeschlossen. Dabei sollen mehr Kapazitäten für eine systematische Schulung des Steuerrechts geschaffen worden sein.

Diese Kapazitäten müssen natürlich nun auch gefüllt werden! Die Umsetzung dessen am AFZ KW wollen wir eng begleiten. Kernkompetenzen sind für uns:  Wie löse ich einen unbekannten Sachverhalt? Wie erkenne ich die Probleme, die hinter dem Sachverhalt stecken könnten? Wo finde ich die wichtigen Rechtsgrundlagen, Hinweise, Richtlinen, Urteile und Verwaltungsanweisungen, ohne den ganzen Tag damit zu verbringen? Die Basics müssen sitzen, für spezielle Konstellationen muss ein Gefühl entwickelt werden!

Das Aus- und Fortbildungszentrum Königs Wusterhausen hat, durch die steigenden Einstellungszahlen, mittlerweile enorme Kapazitätsprobleme. Konsequenz daraus ist, dass die Berliner Anwärter*innen nur noch eine Unterbringung auf dem Campus erhalten, wenn die freien Zimmer nicht schon von Brandenburg, Sachsen-Anhalt und dem Bund belegt werden. Begründung dahinter sind lange Anreisezeiten, was im Grundsatz ja auch richtig, aber nicht zu Ende gedacht ist.

Es gibt zum einen Brandenburger Anwärter*innen, die aus Königs Wusterhausen kommen und zum anderen Berliner Anwärter*innen, die aus anderen Bundesländern stammen. Und wer würde wahrscheinlich das Zimmer bekommen? Genau, der/ die Brandenburger Anwärter*in!

Für dieses Problem muss schleunigst eine Lösung gefunden werden! Das AFZ KW stellt online eine Auflistung zur Verfügung, wo Anwärter*innen mit unerfülltem Zimmerwunsch eine Unterkunft erhalten könnten – und wer soll das Zahlen? Die Berliner Anwärter*innen mit dem geringsten Gehalt und ohne Trennungsgelder oder Reisekostenerstattungen?

Zwischenzeitlich plante die Senatsverwaltung für Finanzen den Bau einer Unterkunft in Königs Wusterhausen. Dieser Plan wurde vorerst über Board geworfen. Schade, aber wie geht es nun weiter? Das weiß aktuell noch niemand, aber wir setzen uns weiterhin dafür ein!

Der Ausbau der Finanzschule zur Ausbildung von Anwärter*innen des mittleren Dienstes, voraussichtlich ab dem E2025, ist ein enormer Erfolg, denn ein Berliner Ausbildungsstandort ist aus unserer Sicht ein großes Attraktivitätsmerkmal.

Vertragliche Regelungen machen  die Umsetzung der Forderung nach einer vollständigen Ausbildung innerhalb Berlins bisher schwierig

Allerdings ist es für uns klar, dass die Umsetzung eines Berliner Ausbildungsstandortes nicht von einem Tag auf den anderen erfolgen kann. Deshalb darf nach dem teilweisen Rückführung kein Stopp dieser Maßnahmen, sondern ein kontinuierlicher Ausbau erfolgen. Dafür werden wir uns stark machen.

Eine erfolgreiche Ausbildung steht und fällt mit den fachtheoretischen Inhalten, denn nur mit einem fundierten Grundwissen und den richtigen Methoden  kann man das komplexe Steuerrecht zielgerichtet in der täglichen Arbeit anwenden.

Während der fachtheoretischen Ausbildung fordern wir deshalb:

Thematische Nachhilfeangebote in Königs Wusterhausen

Bis vor ein paar Jahren waren Tutorienangebote von Anwärter*innen der höheren Jahrgänge ein gern genutztes Mittel. Mittlerweile werden diese nicht mehr angeboten. Nach unseren Informationen gibt es jetzt Fragestunden bei den Dozierenden.

Dies reicht aus unserer Sicht jedoch nicht aus. Es muss Nachhilfeangebote geben, die sich punktuell an verschiedenen Themen orientieren, die Klausurenrelevant und auch für die tägliche praktische Arbeit unerlässlich sind.

Ausbau von e-Learningangeboten in Ausnahmesituationen

Vor kurzem fanden mehrere Streiks verschiedener Bahnunternehmen statt und stellten die Anwärter*innen vor enorme Herausforderungen. Ein schneller Wechsel zum e-Learning war seitens des AFZ KW nicht möglich, auch wenn dies aus unserer Sicht ein sinnvolles Mittel war, um enorm langwierige Fahrzeiten von Berliner Anwärter*innen zu vermeiden.

Daher fordern wir, dass Möglichkeiten geschaffen werden, sich in Ausnahmesituationen flexibel auf e-Learning einzustellen.

Zeitnahe Termine für die Einsichtnahme in die Klausuren

Nach STBAPO muss eine Einsichtnahme in die Zwischen- und Laufbahnprüfungen gewährleistet werden.

Gerade im Hinblick auf die Zwischenprüfungen ist diese Frist zu lang und die damit gesetzten Termine seitens der Fachhochschule für Finanzen fallen regelmäßig erst nach Beginn der Wiederholungsprüfungen.

Dies halten wir aus Sicht des, innerhalb der Einsichtnahme, gebotenen Lerneffekts für nicht zielgerichtet. Darüber hinaus gibt es in Einzelfällen immernoch „vergessene“ Punkte, die unter Umständen noch zu einem Bestehen des Erstversuchs führen könnten.

Daher fordern wir, dass die Einsichtnahme in die Zwischenprüfungen vor Beginn der Widerholungsprüfungen erfolgt. 

Angenehmere Bedingungen während der Klausuren 

Die Klausuren werden oftmals in großen Räumen geschrieben, was zu einer größeren Unruhe führt. Darüber hinaus sind die Tische oftmals viel zu klein. Dies führt zu einer ungünstigen Klausurenatmosphäre.

Und sind wir mal ehrlich: Wer schreibt schon gerne Klausuren?

Deshalb sind wir der Meinung, dass die Bedingungen so angenehm wie möglich gestaltet werden sollten. Das beginnt bei kleineren Prüfungsräumlichkeiten, größeren Tischen und endet bei kürzeren Fahrtwegen.

Ein Prüfungsstandort in Berlin stellt dazu auch geeignetes Mittel dar, um zumindest einem Teil der Anwärter*innen eine kürzere Anreise zu ermöglichen.

Teamtag für Anwärter*innen

Innerhalb der berufspraktischen Zeit nehmen viele Anwärter*innen an den Teamtagen des Bestandspersonals teil. Dies ist aus unserer Sicht ein geeignetes Mittel, um Anwärter*innen an die Ämter zu binden.

Trotzdem halten wir es für wichtig, dass auch den Anwärter*innen innerhalb ihrer eigenen Strukturen die Möglichkeit gegeben wird Teambuilding zu betreiben, da es nach der Ausbildung nicht selten der Fall ist, dass das Amt gewechselt werden muss.

Daher halten wir es für notwendig Maßnahmen zu entwickeln, in denen Anwärter*innen innerhalb der Finanzämter und ggf. übergreifend die Gelegenheit bekommen zu Netzwerken. Dies erfolgt während der fachtheoretischen Ausbildung durch die Klasseneinteilung ganz automatisch, nur darf dies, insbesondere in langen Praxisphasen, nicht enden.

Eine Einführung von Anwärterteamtagen halten wir daher für unerlässlich, schon allein deshalb, weil die freie Wirtschaft dieses Mittel schon länger als Onboardingmaßnahme einsetzt und dies zum Erfolg führt.

Verbindliche und einheitliche Rahmenbedingungen für die berufspraktischen Ausbildung

Derzeit existiert ein Leitfaden für die berufspraktischen Ausbildung, der von der DSTG Jugend Berlin unterstützt wird. Die darin aufgeführten Grundsätze zu bspw. Lernzeiten halten wir für sinnvoll, um einen einheitlichen Rahmen innerhalb der verschiedenen Ämter zu gewährleisten.

Es handelt sich jedoch nur um einen Leitfaden, der nur als Empfehlung und nicht als „zwingendes“ Mittel anzusehen ist.

Wir fordern deshalb, dass diese einheitlichen Regelungen auch verbindlich gemacht werden, um Unterschiede in der berufspraktischen Ausbildung zu vermeiden.

Erhöhung von geschultem Ausbildungspersonal

Die DSTG Jugend Berlin ist stolz auf das engagierte Ausbildungspersonal, dass unseren Anwärter*innen zur Verfügung steht.

Trotzdem nehmen wir wahr, dass die Gewinnung von Ausbildern sich zunehmend als schwierig darstellt. Aus unserer Sicht ist die flächendeckende Ausbildung in Präsenz ein hohes Gut, was wir – solange die technischen und organisatorischen Maßnahmen nicht geschaffen sind – nicht verlieren dürfen.

Zur Gewinnung von geeignetem Ausbildungspersonal müssen deshalb zum einen gesonderte Weiterentwicklungsperspektiven geschaffen werden und zum anderen müssen Schulungsangebote für Ausbilder ausgebaut werden, damit die berufspraktischen Ausbildung weiterhin einen qualifizierten Standard bewahrt.

Zum Ausbilder sein gehört aus unserer Sicht nämlich nicht nur eine fachliche Expertise, sondern auch die Fähigkeit zur Anwendung von verschiedenen Lehrmethoden, eine gute Rhetorik und ein über das normale Maß hinausgehendes Organisationstalent. All das sind Fähigkeiten, die man durch Schulungsangebote erlernen und ausbauen kann.

Optimierung der ZSU-Themen

Die ZSU hat sich als geeignetes Mittel bewährt die erlernte Theorie mit der Praxis zu verknüpfen. Trotzdem sehen wir in der Art und Weise der Gestaltung ein gewisses Optimierungspotential.

Derzeit wird der ZSU-Unterricht mit 3 Blöcken, á 90 Minuten, an mehreren Tagen hintereinander, geschult. Eine Differenzierung der Themen zwischen dem mittleren und dem gehobenen Dienst erfolgt in der Regel nicht.

Die DSTG Jugend Berlin fordert daher, dass zum einen die Art und Weise der Gestaltung optimiert wird.

Dabei stellen wir uns ein Modell vor, in dem das erlernte Wissen auch „ankommen“ und vertieft werden kann.

Wie das? Nun ja: Stellen wir uns an dieser Stelle vor, dass in der ZSU die Neuaufnahme eines Falles geschult wird. Am Folgetag der Schulung sollten die Anwärter*innen daher die Möglichkeit bekommen das erlernte Wissen an Echtfällen auf den Ausbildungsplätzen zu vertiefen, bevor ein neues Thema innerhalb der ZSU erlernt wird.

Auf der anderen Seite wünschen wir uns eine Differenzierung der ZSU-Themen für die verschiedenen Laufbahngruppen.

Dabei ist es uns weiterhin wichtig, dass beide Laufbahngruppen grundsätzlich ein Verständnis für die Arbeit der jeweils anderen entwickeln. Jedoch halten wird es für nicht zielgerichtet, wenn die Themen in gleichem Umfang geschult werden. Hier könnte bspw. mit Kurzschulungen gearbeitet werden, die jedoch nicht den gesamten Verfahrensablauf darstellen.

Wir denken, dass wir als Interessenvertretung die richtige Wahl sind und hoffen, dass wir Euch auch davon überzeugen konnten. Setzt deshalb am 15.05.2024 das Kreuz an der richtigen Stelle: Liste 2: DSTG Jugend Berlin – „Stark für Dich und Deine Ziele!“

Wir bedanken uns für Euer Vertrauen.

Eure Kandidat*innen der DSTG Jugend Berlin!